pete john

Konzeptkünstler

Aktuelles Projekt

TWO WAYS OF BEING REAL

Derselbe Mensch. Zwei Arten, real zu sein.

TWO WAYS OF BEING REAL ist eine konzeptuelle Medienarbeit über Wahrnehmung, Authentizität und Urteil. Sie untersucht, wie wir Menschen wahrnehmen — und warum wir sie beurteilen, bevor wir sie verstehen.

Jedes Werk besteht aus drei Teilen: einer analogen Polaroidserie, die einen Menschen nackt bei einer selbst gewählten Alltagstätigkeit zeigt — innerhalb von zwölf Stunden zu unwiederholbaren Einzelstücken dekonstruiert —, einem unbearbeiteten Ein-Minuten-Video derselben Tätigkeit, bekleidet und von einer Schwelle aus beobachtet, und der persönlichen Aussage der porträtierten Person. Diese Abfolge ist bewusst gewählt: Sie führt durch einen Prozess, in dem sich nicht das Werk verändert, sondern die eigene Wahrnehmung.

„Ich fotografiere keine Menschen. Ich schaffe eine Bühne, auf der sie sich selbst zeigen können."

pete john, aus dem Artist Statement

Die ersten Shootings laufen bereits in Köln und Münster.

ONE EXISTS
ONLY ONCE
Analoge Polaroidserie — nackt, ein physisches Unikat. Die erste, wortlose Begegnung.
ONE LOOKS
FAMILIAR
Digitaler Film — bekleidet, in Bewegung. Er verändert nicht den Menschen, sondern den Blick auf ihn.
ONE SPEAKS
FOR ITSELF
Die Aussage der porträtierten Person — nicht über sich, aus sich heraus

Du begegnest einem Menschen. Zuerst siehst du nur das Bild — du interpretierst, du ergänzt, du urteilst. Dann siehst du das Video: Dein Blick verschiebt sich, die Nacktheit tritt zurück, der Mensch tritt hervor. Erst danach kommen die Worte — nicht die des Künstlers, sondern seine eigenen. Und mit einem Mal merkst du: Nicht das Werk hat sich verändert, sondern deine Wahrnehmung.

Das Projekt verkündet keine Botschaft. Es erschafft einen Moment, in dem du bemerkst, wie dein Urteil entsteht — und ob du bereit bist, es zu hinterfragen.

DIE WERKE

Acht Menschen, acht Serien — analoge Polaroid-Unikate, limitierte Fine-Art-Editionen und Poster. Der Verkauf der ersten Werke startet in Kürze, die erste Ausstellung ist für 2027 geplant.

Und die Werkfamilie wächst: Das kommende Projekt WORTH THE TIME. TWICE. porträtiert ab Winter 2026/27 Menschen, die beschädigte Dinge reparieren.

Und jedes Bild kennt sein Video: Wer ein aktuelles Werk aus einer der Serien vor sich hat, richtet einfach die Smartphone-Kamera darauf — das Werk wird erkannt und die zugehörige Videoarbeit startet kostenfrei.

ZU DEN WERKEN VIDEO ABRUFEN

Auf dem Laufenden bleiben

TWO WAYS OF BEING REAL entsteht gerade — acht Menschen, acht Serien. Wenn du mehr erfahren willst, trag dich ein: Einblicke in die Entstehung, der Verkaufsstart der ersten Werke und die Ausstellung 2027 zuerst per E-Mail.

Abmeldung jederzeit möglich. Details in der Datenschutzerklärung.

Über pete john

Porträt von pete john mit Polaroid-Kamera in einer nächtlichen Gasse, schwarz-weiß
pete john

pete john ist Konzeptkünstler mit künstlerischen Wurzeln in New York und Köln. Seit den 1990er-Jahren beschäftigt er sich mit Menschen, Körpern, Räumen und der Frage, wie wir Wirklichkeit konstruieren. Seine heutigen Arbeiten verbinden einmalige analoge Polaroids, unbearbeitetes Bewegtbild und die Stimmen der Porträtierten zu konzeptuellen Medienarbeiten über Wahrnehmung, Nähe und Urteil — in einer Zeit, in der sich reale, bearbeitete und künstlich erzeugte Bilder kaum noch unterscheiden lassen. pete john lebt und arbeitet in Deutschland. Neben seiner konzeptuellen Arbeit ist pete john Bandleader von Alive Phönix.

Artist Statement

Ich fotografiere keine Menschen. Ich schaffe eine Bühne, auf der sie sich selbst zeigen können.

In einer Zeit, in der Bilder beliebig erzeugt und gedeutet werden können, interessiert mich, wie wir Wirklichkeit konstruieren. Das Polaroid ist die erste, wortlose Begegnung. Das Video verändert nicht den Menschen, sondern den Blick auf ihn. Dann spricht die Person — nicht über sich, sondern aus sich heraus.

Ich erzähle ihre Geschichte nicht. Ich gebe ihr eine Bühne. Die porträtierten Menschen entscheiden selbst, was sie zeigen und was ihre Tätigkeit für sie bedeutet.

Das eigentliche Werk entsteht nicht auf der Bühne. Es entsteht im Betrachter — in dem Moment, in dem er seinen eigenen Blick erkennt und bereit ist, ihn zu hinterfragen.

pete john im Gespräch über TWO WAYS OF BEING REAL →

Frühe Arbeiten

Eine kleine, beispielhafte Auswahl früher Streetfotografie — lange bevor das aktuelle Projekt entstand.

Schwarz-weiße Fotografie von 1999: Wartende Menschen auf einer Bahnsteigbank, dahinter ein fahrender Zug
Waiting While Life Departs pete john 1999 · Münster, Deutschland
Hinterhof in Tijuana 1991: Backsteinmauer mit dem Schriftzug Tijuana, davor alte Autos
Blue Sky over Broken Things pete john 1991 · Tijuana, Mexiko
Tijuana 1991: Ein älterer Mann mit Gehstock spricht an einem Brunnen mit einer jungen Frau
Still Water in a Restless City pete john 1991 · Tijuana, Mexiko
Tijuana 1991: Ein Polizist beugt sich über einen Mann, der auf dem roten Bordstein liegt
A Bed of Concrete pete john 1991 · Tijuana, Mexiko
Tijuana 1991: Eine lächelnde Köchin mit orangefarbenem Kopftuch an ihrem Marktstand
The Wealth of a Small Kitchen pete john 1991 · Tijuana, Mexiko

Du möchtest selbst Teil der Serie werden? Alle Informationen und die Bewerbung: petejohn.net/bewerben  ·  Schon dabei? Zum Portal-Login

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